Interne NTFS-Laufwerke automatisch einhängen (auto-mount)
Viele Umsteiger betreiben vorerst Dual-Boot-Systeme (Windows/Linux). Um von beiden Systemen auf die Daten zugreifen zu können, müssen die Windows-Laufwerke unter Linux eingehängt werden. Dies geschieht zwar auch beim ersten Zugriff, aber es ist doch vertrauter und bequemer, wenn die vorhandenen Laufwerke schon von Anfang an auf dem Dektop erscheinen:
Öffnen Sie ein Terminal-Fenster
sudo aptitude update
sudo aptitude install ntfs-config
Stellen Sie sicher, dass keine Laufwerke bereits eingehängt (gemounted) sind. Eingehängte Laufwerke erscheinen üblicherweise auf dem Desktop. Hängen Sie diese über das Kontextmenü zuerst aus.
Im Menü System → Systemverwaltung → NTFS Konfigurationstool starten
Alle Laufwerke auswählen, welche in Zukunft automatisch eingehängt werden sollen und "Schreibfunktion für interne Geräte" aktivieren.
Die Informationen werden in /etc/fstab gespeichert und können dort (als root) wieder entfernt werden, falls dies jemals nötig sein sollte.
Desktop-Symbole für Windows-Umsteiger
Sie möchten Symbole für Arbeitsplatz, Eigene Dateien, Netzwerkumgebung und Papierkorb wie unter Windows auf Ihrem Ubuntu-Desktop?
Öffnen Sie den Konfigurations-Editor - entweder über Anwendungen → Systemwerkzeuge oder in einem Terminalfenster durch Eingabe von gconf-editor
Navigieren Sie in der Baumansicht zu /apps/nautilus/desktop und setzen Sie die Häkchen bei den gewünschten Symbolen (..._icon_visible).
Die Bezeichnungen können ebenfalls angepasst werden. Doppelklicken Sie dazu auf den jeweiligen ..._icon_name-Eintrag, setzen Sie den Datentyp auf Zeichenkette und tragen Sie im Feld Wert den gewünschten Namen ein (z.B. Eigene Dateien)
Fensterrahmen verbreitern (für einfacheres Ändern der Fenstergrösse mit der Maus)
Ubuntu bietet eine Vielzahl an verschiedenen Themes. Einige der besten Themes haben allerdings extrem dünne Fensterrahmen, was das Anfassen des Rahmens mit dem Mauszeiger (z.B. um ein Fenster grösser zu ziehen) vor allem bei hohen Auflösungen erschwert.
Die ganzen Werte der Themes sind zum Glück in einer XML-Datei abgelegt, die man problemlos anpassen kann.
Die verwendete XML-Datei kann (als root / via sudo) geändert werden und befindet sich unter:
/usr/share/themes/Name_des_Themes/metacity-1/metacity-theme-1.xml
Im (normalerweise ersten) Abschnitt stehen die Werte für 'normale' Fenster:
<frame_geometry name="normal" ...
<distance name="left_width" value="3"/>
<distance name="right_width" value="3"/>
Im Beispiel sind die Rahmenbreiten (links und rechts) auf jeweils 3 Pixel gesetzt, was mit der Maus gerade noch so zu treffen ist. Einige Themes haben dort aber auch nur "1" als Werte drin.
Die Änderungen werden (nach dem Speichern der XML-Datei) sofort sichtbar, wenn man im Theme-Manager (System → Einstellungen → Erscheinungsbild) kurz ein anderes Theme wählt und dann auf das ursprüngliche zurück wechselt.
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